7 Tipps für ein nachhaltiges Homeoffice

Veröffentlicht am28.7.2026

Lesezeit5 min

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Zuhause arbeiten, ohne dass die Energiekosten steigen

Für viele Menschen gehört das Homeoffice inzwischen fest zum Arbeitsalltag. Mehr Flexibilität, weniger Zeit im Berufsverkehr und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zählen zu den größten Vorteilen.

 

Wer häufiger von zu Hause arbeitet, verbringt jedoch auch mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Der Computer läuft mehrere Stunden täglich, die Heizung bleibt im Winter länger eingeschaltet, die Beleuchtung wird häufiger genutzt und vernetzte Geräte sind oft rund um die Uhr in Betrieb.

 

Die gute Nachricht: Homeoffice muss nicht automatisch zu deutlich höheren Energiekosten führen. Mit einigen einfachen Gewohnheiten kannst du deinen Energieverbrauch spürbar senken, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Und nicht nur die verbrauchte Energiemenge spielt eine Rolle – auch die Herkunft des Stroms macht einen Unterschied. Wer auf Strom erneuerbaren Energien setzt, kann die Umweltbelastung seines Arbeitsalltags zusätzlich reduzieren. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf die Energiekosten, denn günstige und transparente Stromtarife – wie die von stromee – helfen dabei, den Überblick über die Haushaltsausgaben zu behalten.



1. Homeoffice kann Umwelt und Geldbeutel entlasten

Wenn über Homeoffice gesprochen wird, denken viele zunächst an den höheren Energieverbrauch zu Hause. Dabei wird oft übersehen, dass sich an anderer Stelle gleichzeitig Einsparpotenziale ergeben.

 

Der größte Vorteil liegt im Wegfall des täglichen Arbeitswegs. Weniger Autofahrten oder Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedeuten geringere Mobilitätskosten und weniger CO₂-Emissionen.

 

Darüber hinaus sorgt das Arbeiten von zu Hause häufig für einen bewussteren Umgang mit Energie. Während Strom- und Heizkosten im Büro für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer meist kaum sichtbar sind, wirken sich diese zu Hause direkt auf die eigene Rechnung aus. Dadurch entsteht oft ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch.

 

Nicht selten können die eingesparten Fahrtkosten einen Teil der zusätzlichen Energiekosten im Homeoffice ausgleichen.


2. Heizen: Der größte Hebel zum Energiesparen

Wer Energie sparen möchte, denkt oft zuerst an Computer oder Beleuchtung. Tatsächlich verursacht in den meisten Haushalten jedoch die Heizung den größten Teil des Energieverbrauchs. Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden rund 70 % der im Haushalt verbrauchten Energie für die Beheizung von Wohnräumen eingesetzt.

 

Hier steckt also das größte Einsparpotenzial und bereits wenige Maßnahmen können einen spürbaren Unterschied machen:

  • Nur tatsächlich genutzte Räume beheizen
  • Türen geschlossen halten, um Wärmeverluste zu vermeiden
  • Regelmäßig stoßlüften statt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen
  • Die Raumtemperatur an die Nutzung der einzelnen Räume anpassen
  • Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdecken

 

Wusstest du zum Beispiel, dass schon eine Absenkung der Raumtemperatur um lediglich 1 °C deinen Heizenergieverbrauch um etwa 6 % reduzieren kann?

 

Zusätzliche Unterstützung bieten Smart-Home-Lösungen. Mit einem intelligenten System wie homee lassen sich individuelle Heizpläne erstellen, die sich am persönlichen Arbeitsalltag orientieren. So wird das Arbeitszimmer nur dann beheizt, wenn es tatsächlich genutzt wird, während andere Räume auf einer niedrigeren Temperatur bleiben. Das erhöht nicht nur den Komfort, sondern hilft auch dabei, Energie effizienter einzusetzen.



3. Computer und technische Ausstattung optimieren

Der Computer ist das zentrale Arbeitsgerät im Homeoffice. Moderne Geräte arbeiten zwar deutlich effizienter als noch vor einigen Jahren, dennoch lohnt es sich, den Energieverbrauch im Blick zu behalten.

 

Wer die Wahl hat, sollte möglichst auf einen Laptop statt auf einen stationären PC setzen. Laptops benötigen in der Regel deutlich weniger Strom und bieten oft ausreichend Leistung für die meisten Büroarbeiten.

 

Zusätzlich helfen folgende Maßnahmen:

  • Energiesparmodus aktivieren
  • Bildschirmhelligkeit an den tatsächlichen Bedarf anpassen
  • Nicht benötigte Programme schließen
  • Externe Geräte nur bei Bedarf anschließen
  • Geräte nach Feierabend komplett ausschalten

 

Beim Neukauf lohnt sich außerdem ein Blick auf die Energieeffizienz der Hardware. Moderne Geräte verbrauchen häufig deutlich weniger Strom als ältere Modelle.

Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel zum Thema Energieeffizienzklassen.


4. Standby-Verbrauch vermeiden

Viele Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind.

 

Monitore, Drucker, Lautsprecher, Ladegeräte oder Dockingstationen bleiben häufig dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden. Einzelne Geräte verursachen dabei zwar nur einen geringen Verbrauch, in Summe können sich die Kosten jedoch bemerkbar machen.

 

Folgende Maßnahmen helfen dabei, unnötigen Standby-Verbrauch zu vermeiden:

  • Geräte vollständig ausschalten
  • Schaltbare Steckdosenleisten nutzen
  • Ladegeräte nach Gebrauch ausstecken
  • Unnötige Schnellstartfunktionen deaktivieren

 

Diese kleinen Gewohnheiten kosten kaum Zeit und können langfristig zu einer niedrigeren Stromrechnung beitragen.


5. Auf eine effiziente Beleuchtung setzen

Eine gute Beleuchtung verbessert nicht nur den Arbeitskomfort, sondern kann auch helfen, Energie zu sparen.

 

Tageslicht sollte möglichst optimal genutzt werden. Wenn du deinen Arbeitsplatz in Fensternähe einrichtest, kannst du den Bedarf an künstlicher Beleuchtung während des Tages deutlich reduzieren.

 

Wird zusätzliches Licht benötigt, sind LED-Lampen die beste Wahl. Sie verbrauchen wesentlich weniger Strom als ältere Leuchtmittel und haben gleichzeitig eine lange Lebensdauer.

 

 

Weitere hilfreiche Tipps:

  • Licht nur in genutzten Räumen einschalten
  • Den Arbeitsbereich gezielt beleuchten
  • Leuchten regelmäßig reinigen, damit sie ihre volle Lichtleistung behalten



6. Router und Netzwerkgeräte nicht vergessen

Der WLAN-Router gehört zu den am häufigsten übersehenen Stromverbrauchern im Haushalt.

 

Da Router meist rund um die Uhr laufen, entsteht über das gesamte Jahr hinweg ein relevanter Energieverbrauch. Je nach Modell können zwischen 90 und 180 kWh Strom pro Jahr anfallen. Das entspricht teilweise bereits dem Verbrauch eines kleinen, energieeffizienten Kühlschranks.

 

Probiere doch einmal eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen, um den Verbrauch zu reduzieren:

  • WLAN nachts automatisch abschalten
  • Energiesparfunktionen aktivieren
  • Nicht benötigte Funktionen deaktivieren
  • Geräte bei längerer Abwesenheit (zum Beispiel Urlaub) ausschalten
  • Prüfen, ob zusätzliche Repeater oder Netzwerkgeräte tatsächlich benötigt werden

 

Schon kleine Anpassungen können hier langfristig Wirkung zeigen.


7. Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Neben den großen Verbrauchern gibt es zahlreiche alltägliche Möglichkeiten, Energie zu sparen.

 

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Wasser mit dem Wasserkocher erhitzen
  • Den Geschirrspüler nur voll beladen starten
  • Eco-Programme bei Haushaltsgeräten nutzen
  • Kühl- und Gefriergeräte regelmäßig abtauen und richtig befüllen
  • Haushaltsgeräte regelmäßig warten

 

Jede einzelne Maßnahme spart nur wenig Energie. Über das Jahr hinweg können diese kleinen Gewohnheiten jedoch einen spürbaren Unterschied machen.

Mehr Zeit im Homeoffice heißt nicht automatisch höhere Energiekosten.

 

Wenn du die größten Energieverbraucher in deinem Haushalt kennst und gezielt optimierst, kannst du sowohl Strom als auch Heizenergie einsparen. Besonders bei Heizung, Computertechnik, Beleuchtung und dauerhaft laufenden Netzwerkgeräten lohnt sich ein genauer Blick.

Letztlich braucht es oft keine großen Investitionen, um Energie effizienter zu nutzen. Häufig sind es die kleinen Entscheidungen im Alltag, die langfristig die größte Wirkung zeigen.

 

In Kombination mit Strom aus erneuerbaren Energien lässt sich der ökologische Fußabdruck des Homeoffice zusätzlich reduzieren – für mehr Nachhaltigkeit und einen bewussteren Umgang mit Energie.